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Coffee-to-Klau – und noch ein Rätsel wurde gelöst

Der Monat ist noch nicht rum und schon wieder gibt es Unerfreuliches über die Serien-Plagiatorin Katja Piel zu berichten. Im Februar hatte ich über das wundersame Verschwinden mehrerer eBooks und Taschenbücher der ehemals sehr erfolgreichen Self Publisherin berichtet. Unter anderem wurde damals ihre komplette "Coffe-to-Go"-Reihe gelöscht. 
Ein weiterer Titel "Keine Zeit für die Liebe" wurde vor drei Wochen als Plagiat bewiesen. Bereits damals zeichnete sich ab, dass es nicht bei den bisher entdeckten drei Büchern bleiben würde. 
Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, zusammen mit ihrem neuen Titel "Cocktail-to-Go" tauchten vor rund vier Wochen auch die "Coffee"-Bücher wieder auf. Diese Auferstehung haben wir (A-Hörnchen, B-Hörnchen und C-Hörnchen) uns etwas genauer angesehen. 
Eher willkürlich nahmen wir uns "Aufschlag für die Liebe" vor und hatten relativ schnell einen Treffer bei Piels üblicher Quelle, einem Denise-Heftroman: Band 87 - Judy Baer Du bist hübsch, wenn Du lachst (The Girl inside), hatte als Vorlage gedient.
Beim Abgleich der alten Version mit der neuen stellten wir fest, dass ungefähr 30 Normseiten umgeschrieben worden waren. Allerdings hat die "Autorin" nicht sehr sorgfältig gearbeitet, wie unsere zwei Beispiele recht anschaulich belegen. 
Der CORA-Verlag wurde inzwischen über das nunmehr vierte (!) Plagiat der Frau Piel unterrichtet. Es ist zu wünschen, dass Amazon jetzt auch endlich reagiert. Von Amazon.uk wäre so eine Plagiatorin schon längst auf Lebenszeit gesperrt worden. Hierzulande gibt es stattdessen eine Kindledeal-Promo für eine Fantasy-Reihe.

©CORA-Verlag 
©CORA-Verlag 

Abschließend möchten ich noch folgendes sagen: Sollte es weitere Hinweise auf Plagiate geben, werden wir auch diese Bücher prüfen. Ferne haben wir eine Bitte an aufmerksame Leser. Ursprünglich wollte Katja Piel ihre neue Cocktail-Reihe bereits Mitte Januar auf die Leser loslassen – erkennbar an dem VÖ-Datum der Taschenbuchausgabe. Da muss ihr dann etwas dazwischen gekommen sein. Müsste ich raten, würde ich sagen "Fingerübungen". 
Kurz gesagt, ich gehe davon aus, dass es eine frühere Version von "Cocktail-to-Go" (Liebe braucht keine Cocktailschirmchen) gibt. Sollte uns jemand diese Version zur Verfügung stellen – ich richte mich hier an die Testleser aus Katja Piels geheimer Facebookgruppe – sichern wir Diskretion und sorgfältige Prüfung zu. 

Kommentare

Bella hat gesagt…
Heftig! Das macht einfach nur noch sprachlos. *grmpf*
Markus Kohler hat gesagt…
Es wird endlich Zeit, dass solche "Schmierfinken" dementsprechend bestraft werden.
Ira6808 hat gesagt…
Yup. Mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein. Es zeigt aber, dass das Schamgefühl bei einigen Menschen nicht besonders ausgeprägt ist...
Nicole Katharina hat gesagt…
So was gibt es nicht wirklich oder? Wie kann diese Frau nur?! Kopfschüttel
Jennifer Kemp hat gesagt…
Ich bin sprachlos ich dachte das es endlich ein Ende hat aber nein. Ganz ehrlich sie sollte das schreiben an den Nagel hängen denn wer will Bitte nur ein Kopie vom original lesen, Ich nicht.
laura sommer hat gesagt…
Peinlich. Peinlich. Peinlich.
Marcus Wächtler hat gesagt…
Hab hier noch ne Kiste aus den 70ern mit Heftromanen rumliegen. Würde mich reizen, so etwas auch einmal auszuprobieren. ^_°
Tina K. hat gesagt…
Wahnsinn, was soll man da noch dazu sagen *Kopf schüttel*

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Am 14. Februar berichtete ich über das wundersame Verschwinden mehrerer eBooks und Taschenbücher der ehemals sehr erfolgreichen Self Publisherin Katja Piel.
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Schon damals geriet der Kurzroman "Keine Zeit für die Liebe" bei einigen Autoren ins Visier. Der Kurztext erinnerte einfach zu sehr an die gängigen Teenager-Heftromane aus den 80er und 90er Jahren. Die Löschung dieses Titels befeuerte diese Vermutung natürlich und so wundert es nicht, dass nach Beweisen gesucht wurde, ob tatsächlich noch ein Plagiat vorlag. Die Suche gestaltete sich jedoch erstaunlich schwierig.
Doch gestern brachte ein Link zu einer Webseite, der mich via PN erreichte, den entscheidenden Hinweis. Der Absender, ich nenne ihn hier mal A-Hörnchen, hatte ebenfalls schon länger vergeblich gesucht. Genauso wie B-Hörn…

Coffee-to-Klau, die 2te

Ein kurzer Nachtrag zu meinem gestrigen Blogpost.
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"Ich habe zwei Bücher dieser Reihe im letzten Jahr bei meiner Freundin mitgelesen. (…) Aber bei diesem Buch, dass ich noch sehr gut in Erinnerung hatte,  (…) wurde inzwischen ganz viel geändert (…). Was hat sich die Autorin nur dabei gedacht?"

Man fragt sich in der Tat, was sich die "Autorin" dabei gedacht hat. Und man gar nicht weit suchen, um die Antwort zu finden. Gestern Denise Heft 87, heute Denise Heft 89 – McClure Jones: An jedem Finger einen (What I know about Boys).
"Geändert", bzw. umgeschrieben, wurden übrigens 29.000 Wörter! 
Es wäre wirklich wünschenswert, dass Amazon – und der CORA-Verlag ist auch in der Pflicht, die Rechte seiner Autoren und Übersetzer zu wahren – hier endlich einschreitet. 
Diese "Autorin" d…