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Coffee-to-Klau, die 2te

Ein kurzer Nachtrag zu meinem gestrigen Blogpost.
Vielen Dank an alle aufmerksamen Leser – in diesem Fall ist "Amazon Kunde" gemeint, der kürzlich folgende Leserbewertung zu "Hochzeit mit Hindernissen" schrieb:
"Ich habe zwei Bücher dieser Reihe im letzten Jahr bei meiner Freundin mitgelesen. (…) Aber bei diesem Buch, dass ich noch sehr gut in Erinnerung hatte,  (…) wurde inzwischen ganz viel geändert (…). Was hat sich die Autorin nur dabei gedacht?"

Man fragt sich in der Tat, was sich die "Autorin" dabei gedacht hat. Und man gar nicht weit suchen, um die Antwort zu finden. Gestern Denise Heft 87, heute Denise Heft 89 – McClure Jones: An jedem Finger einen (What I know about Boys). 
"Geändert", bzw. umgeschrieben, wurden übrigens 29.000 Wörter! 
Es wäre wirklich wünschenswert, dass Amazon – und der CORA-Verlag ist auch in der Pflicht, die Rechte seiner Autoren und Übersetzer zu wahren – hier endlich einschreitet. 
Diese "Autorin" denkt ja anscheinend nicht im Traum daran, die Bücher offline zu nehmen. Da muss wohl jeder Cent aus den ahnungslosen Lesern rausgequetscht werden. 

Was ich übrigens in diesem Zusammenhang recht interessant finde: Band 1 von Piels "Kuss der Wölfin"-Reihe wurde nach der VÖ im Jahr 2011 umgeschrieben, so O-Ton die Verfasserin. 
Zwei Bände (Krieger der Dunkelheit und Orden der Finsternis) der zweiten Staffel wurden vor wenigen Monaten aus dem Verkauf genommen – wobei eine Shortstory (?) umgeschrieben wurde, eine Novelle (?) aber nicht wieder aufgetaucht ist. 
Es wäre sicher spannend, sich frühere Ausgaben dieser drei Titel einmal näher anzusehen. 

edit: Die beiden Venatio-Titel werden nicht mehr gesucht, nur noch "Kuss der Wölfin, die Ankunft" – Erst-Ausgabe von 2011. 
edit 2: Die Frage zu der Ausgabe von 2011 wurde inzwischen schlüssig beantwortet. 



©CORA


Kommentare

Annasbuecher1991 hat gesagt…
Heftig -.- Das ist doch so offensichtlich!
Zauberfee hat gesagt…
Es ist traurig, von einer Autorin so enttäuscht zu werden. Ich habe viele ihrer Bücher gekauft und mag sie eigentlich nicht mehr lesen.
Ich bin richtig traurig und die betrogenen Autoren tun mir leid.
Myra Çakan hat gesagt…
Ja, um die Leser tut es mir auch leid. Zuerst war ich einfach nur fassungslos und wütend, weil ihre Fans so zu ihr gehalten haben und so überhaupt kein Verständnis für den Zorn der anderen Autoren hatten, ganz im Gegenteil. Aber inzwischen sehe ich das auch etwas anderes. Sie hat ihre besonders ihre treuen Fans sehr manipuliert und die haben ihr jede noch so dämliche Ausrede geglaubt. Einige werden jetzt in ein richtig schwarzes Loch fallen, nachdem ihnen bewusst wurde, wie sie hintergangen wurden.
Peter J. Kraus hat gesagt…
Myra, danke. Mach weiter -- es ist nicht zu fassen, mit welcher Frechheit da geklaut und gelinkt wird. Dass es Leute gibt, die sowas noch entschuldigen, kann man kaum glauben, und doch lese ich immer wieder, wie sowas doch nicht schlimm sei, und man solle sich doch um seinen eigenen Mist kuemmern.

Nochmal, gut so! Ein Dieb sollte, wenn erwischt, Dieb genannt werden.
Tina K. hat gesagt…
Erschreckend. Warum hat man es nötig, so etwas zu tun?
Wenigstens kommt die Wahrheit ans Licht!

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Coffee-to-Klau – und noch ein Rätsel wurde gelöst

Der Monat ist noch nicht rum und schon wieder gibt es Unerfreuliches über die Serien-Plagiatorin Katja Piel zu berichten. Im Februar hatte ich über das wundersame Verschwinden mehrerer eBooks und Taschenbücher der ehemals sehr erfolgreichen Self Publisherin berichtet. Unter anderem wurde damals ihre komplette "Coffe-to-Go"-Reihe gelöscht. 
Ein weiterer Titel "Keine Zeit für die Liebe" wurde vor drei Wochen als Plagiat bewiesen. Bereits damals zeichnete sich ab, dass es nicht bei den bisher entdeckten drei Büchern bleiben würde. 
Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, zusammen mit ihrem neuen Titel "Cocktail-to-Go" tauchten vor rund vier Wochen auch die "Coffee"-Bücher wieder auf. Diese Auferstehung haben wir (A-Hörnchen, B-Hörnchen und C-Hörnchen) uns etwas genauer angesehen. 
Eher willkürlich nahmen wir uns "Aufschlag für die Liebe" vor und hatten relativ schnell einen Treffer bei Piels üblicher Quelle, einem Denise-Heftroman: Band 87 -…

Das Geheimnis der verschwunden Bücher: Keine Zeit für die Liebe

Am 14. Februar berichtete ich über das wundersame Verschwinden mehrerer eBooks und Taschenbücher der ehemals sehr erfolgreichen Self Publisherin Katja Piel.
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Schon damals geriet der Kurzroman "Keine Zeit für die Liebe" bei einigen Autoren ins Visier. Der Kurztext erinnerte einfach zu sehr an die gängigen Teenager-Heftromane aus den 80er und 90er Jahren. Die Löschung dieses Titels befeuerte diese Vermutung natürlich und so wundert es nicht, dass nach Beweisen gesucht wurde, ob tatsächlich noch ein Plagiat vorlag. Die Suche gestaltete sich jedoch erstaunlich schwierig.
Doch gestern brachte ein Link zu einer Webseite, der mich via PN erreichte, den entscheidenden Hinweis. Der Absender, ich nenne ihn hier mal A-Hörnchen, hatte ebenfalls schon länger vergeblich gesucht. Genauso wie B-Hörn…