31. Juli 2014

Tipps vom "eBookBoss" - Interview mit Johannes Zum Winkel

Self Publishern brauche ich Johannes Zum Winkel sicher nicht weiter vorzustellen. Daher kommt hier ohne weitere Präliminarien das Interview, welches ich gestern mit ihm führte. 
Hallo Johannes, wenn es um den Verkauf und das Vermarkten von eBooks geht, kommt man als Self Publisher um Deine xtme-Seiten  eigentlich nicht herum, wenn man mit seinem Titel Sichtbarkeit auf Amazon erreichen will.


Was natürlich in diesem Zusammenhang wichtig ist, sind drei Faktoren: Cover, Kurzbeschreibung und der richtige Preis. Das sind die Dinge, die ein potentieller Käufer zuerst sieht.

Du gibst nun Self Publishern seit kurzem auf Deinem neuen Blog – eBookBoss- Tipps zu genau diesen Themen.
Woher kam die Idee dazu und wie ist die Resonanz?

Ich führe täglich per Mail, Facebook oder Telefon Beratungsgespräche mit Autoren. Die Artikel auf eBookBoss sind aus meinen Notizen entstanden und sollen die wichtigsten Fragen zum Marketing und zur Präsentation von eBooks abdecken.

Den Anfang hat der „Klappentext Generator“ gemacht. Ich brauchte ein Tool, mit dem ein Autor strukturiert eine Kurzbeschreibung seines Buches erstellen kann.

Die Website ist jetzt seit 14 Tagen online; über 3.000 Besucher waren schon da. Ich habe auch mutig ein „Sternchen“-Bewertungssystem eingefügt, mit dem jeder meine Artikel mit einem bis fünf Sternen bewerten kann. Bis heute (30.7.2014) sind insgesamt 90 Bewertungen eingegangen – mit einem Durchschnitt von 4,89 Sternen. Das freut mich natürlich!

Um Deine Vorschläge auch umzusetzen, muss ja erst einmal die Erkenntnis da sein, dass das eigene Buch verbesserungswürdig ist.
Bei Covern stelle ich mir das extrem schwierig vor, denn nicht jeder hat den Blick dafür, welcher Font passend ist, oder wie welches Motiv anzuordnen- und zu bearbeiten ist.
Welche Tipps hast Du da für Self Publisher, unabhängig von Deinen Tutorials?

11. Juli 2014

Wordpress - mehr als nur eine Blogger-Software

Und schon wieder habe ich schreiben lassen ;-) Diesmal bat ich die passionierte Bloggerin und (bald schon veröffentlichte) Urban-Fantasy-Autorin Daniela Scheele um einen Beitrag zum Thema "Wordpress". 
Herausgekommen ist ein überaus interessanter Blogpost für alle, die schon immer einmal wissen wollten, wie das mit Wordpress "so geht".

Wordpress 1x1

Was ist Wordpress?

Neben Blogger/Blogspot gehört Wordpress zu den bekanntesten kostenlosen Bloganbietern, ist aber inzwischen auch ein beliebtes Content-Management-System zur Pflege und Verwaltung von Webseiten mit oder ohne Blog.

Wordpress.com und Wordpress.org?

Bei Wordpress muss man zwischen wordpress.com und wordpress.org unterscheiden. Kann gerade für Neulinge manchmal etwas verwirrend sein.

Wordpress.com ist die Online-Variante, wo man ein kostenloses Blog registrieren kann. Die URL lautete dann z.B. www.lisamusterfrau.wordpress.com.

Wordpress bietet hier auch die Option an, dass man für einen bestimmten Betrag eine Domäne registrieren lassen kann, z.b. www.lisamusterfrau.com. Das Blog, bzw. die Webseite wäre dann unter dieser URL zu erreichen.

Für deutsche Blogger/Autoren sicherlich der Hinweis wichtig, dass Wordpress keine de-Domänen anbietet. Also www.lisamusterfrau.de wäre über diesen Weg nicht machbar. Eine Weiterleitung auf einen bereits vorhandenen Domänennamen wiederum, ist kostenpflichtig machbar.

Auch ist man bei Wordpress.com an deren Nutzungsbedingungen (derzeit nur auf Englisch verfügbar) gebunden und Wordpress ist ein US-Unternehmen.

7. Juli 2014

Leserunden - ein kleines Einmaleins

Im Update zu Mein Buch - Vom Entwurf zum Bestseller habe ich dem Thema Leserunden und Social Reading bereits einige Kapitel gewidmet. In dem heutigen Gastbeitrag berichtet nun Pat McCraw von ihren Erfahrungen und gibt Euch außerdem eine praktische Anleitung an die Hand.

Pat ist seit mehreren Jahren Self Publisherin und bringt genau das mit, was man braucht um eine erfolgreiche Leserunde abzuhalten: Sie hat eine Menge Herzblut in ihre Bücher gesteckt und das merkt man. Außerdem ist sie ist eine kleine Rampensau und weiß genau, wie sie ihre Leser anzusprechen hat. Als schüchterner, sich in vornehmer Zurückhaltung übender, Autor kommt man in den Leserunden nicht weit, dazu ist die Konkurrenz, besonders durch die Verlagstitel, zu groß.

Ergänzend zu Pats Beitrag möchte ich noch sagen: jeder, also wirklich jeder, kann auf LB Leserunden erstellen. Ich weiß, dass es in FB-Gruppen immer wieder thematisiert wird, dass Loveleybooks keine SP will, also ihnen die "Autorenfeder" verleiht - wobei es durchaus auch Ausnahmen gibt. Der Tenor dieser Threads ist immer leicht weinerlich oder gekränkt.
Ich kann mich da nur wundern und sage folgendes: Lovelybooks gibt uns Self Publishern ein wunderbares Tool, um kostenlos Werbung für unsere Bücher zu machen, also nutzt es und mault nicht rum.
Und jetzt viel Spaß mit Pats informativem Text:

Thema: Leserunden
Leserunden sind ein wichtiger Faktor für Autoren, Leser und Blogger.
Ich möchte deshalb heute dieses Thema näher beleuchten.

1. Juli 2014

Wie arbeitet eigentlich ein Lektor?

Die Frage beantwortete Wolma Krefting - und zwar sehr ausführlich in meinen Ratgeber für Self Publisher Mein Buch - Vom Entwurf zum Bestseller. Wolma arbeitet übrigens mit vielen bekannten Self Publisher u.a. mit den Thriller Bestseller-Autoren B.C. Schiller.
Die andere Seite Medaille, also ein Lektorat aus der Sicht des Autors schilderte kürzlich Petra Schier in ihrem Blogpost Kein gutes Buch ohne Lektorat. Petra ist sowohl als langjährige Verlagsautorin als auch als Self Publisherin (unter dem Pseudonym Mila Roth) erfolgreich.
In ihrem Blogpost gewährt sie einen Blick in die Arbeit am Text ihres neuesten historischen Romans, "Der Hexenschöffe".
Bildquelle: Petra Schier, http://blogpost.petra-schier.de/2014/06/24/kein-gutes-buch-ohne-lektorat/
Wirklich bemerkenswert an diesem anschaulichen und überaus lehrreichen Beitrag ist die Schlussfolgerung, die sich daraus für Self Publisher ergibt: ganz egal, wie lange ein Autor schon schreibt und veröffentlicht, die Arbeit eines Lektors wird niemals überflüssig.

Danke für die gewährten Einblicke, liebe Petra Schier.