31. Januar 2013

Bezahlte Werbung auf FB - bringt das was?

...diese Frage stellen sich viele Self Publisher immer öfter. Woran ich das merke? An den "Hallo, kann jemand von Euch meine Werbung sehen?"-Statusmeldungen. Die Antworten lauten dann in der Regel "ne, ich seh' nix".
Für alle, die es genauer wissen möchten, habe ich einen interessanten Blogbeitrag verlinkt.
Michael Meisheit, Drehbuchschreiber für die "Lindenstraße" und seit kurzem Romanautor Soap - berichtet auf seinem Blog recht anschaulich und ausführlich von seinen Erfahrungen mit der bezahlten Werbung auf Facebook.

Vielleicht habt Ihr ähnliche, oder auch andere Erfahrungen, mit bezahlter Werbung gemacht? Ich freue mich wie immer über Eure Kommentare.

Noch eine kleine Anmerkung zu FB. Es gibt seit einiger Zeit auch die Möglichkeit, Beiträge "hervorzuheben". Das kostet natürlich auch Geld und die Meldung erscheint dann in dem Stream. Ob das etwas bringt? Ich wage es zu bezweifeln, denn für die meisten FB-Nutzer sind diese gesponserten Meldungen nur ein Ärgernis, welches weggeklickt oder, schlimmer, als Spam markiert wird. Allerdings hält Michael Meisheit, diese Werbemöglichkeit noch für die Sinnvollste. Aber lest selbst....

Facebook-Werbung oder “Die zwei Fragezeichen”
Veröffentlicht am 
Auf der Suche nach Möglichkeiten, etwas Aufmerksamkeit für meinen Roman „Soap“ zu generieren, habe ich auch einen Selbstversuch mit der bezahlten Werbung auf Facebook unternommen. Das Ergebnis: Sehr durchwachsen!


Hier weiter lesen!

24. Januar 2013

Self Publishing und die (Umsatz & US-)Steuer


Vor einiger Zeit hatte ich bereits einen kleinen Beitrag zum Thema Self Publishing und Steuern gepostet. In dem Blogpost ging es allerdings nur um Einkommenssteuer. Da es aber auch SP gibt, die umsatzsteuerpflichtig sind, kommen hier einige Ergänzungen und nützliche Links, die Wolma Krefting dankenswerterweise zusammengetragen hat. Mein Dank geht an dieser Stelle auch an meinen Steuerberater, den ich zu den Zahlungen von Create Space befragt habe. 

Vorab gibt es von mir einige Zeilen zum Verkauf von eBooks und TB außerhalb Europas. Alles, was z. B. über amazon.com verkauft wird, unterliegt in den USA der Einkommenssteuer. Dies trifft auch zu, wenn Ihr Eure Create-Space-Bücher nicht nur über Amazon-Europe verkauft. Und sofern Ihr keine US-Steuernummer (ITIN oder EIN) habt, behalten Amazon, CS oder auch iBooks automatisch 30 % Steuern ein. Auf diesem Blog könnt Ihr genau nachlesen, wie Ihr vorgehen müsst, um eine US-Steuernummer zu bekommen. Unbedingt auch die Kommentare lesen!
Wenn es um Einkünfte innerhalb Europas geht, gelten andere Regeln. Thomas Knip hat im vergangenen Jahr dazu einen ausführlichen Beitrag auf seinem Blog geschrieben.

Achtung! Zu dem Blogpost von Thomas Knip gibt es eine aktuelle Ergänzung. Der folgende Text stammt von der Seite des BZSt:

Seit dem 1. Januar 2013 müssen Zusammenfassende Meldungen authentifiziert übermittelt werden. Diese Änderung ergibt sich aus § 6 Abs. 1 Steuerdaten-Übermittlungsverordnung in der ab 1. Januar 2013 geltenden Fassung in Verbindung mit § 150 Abs. 6 Abgabenordnung. 
Für eine Übergangszeit bis zum 31. August 2013 wird die Abgabe der Zusammenfassenden Meldung ohne Authentifizierung über den Formularserver (www.formulare-bfinv.de) weiterhin akzeptiert.Zusammenfassende Meldungen können Sie nach dem 31. August 2013 nur noch über das ElsterOnline-Portal oder das BZStOnline-Portal übermitteln. Zur Abgabe über diese Portale ist eine Authentifizierung erforderlich.
Bitte registrieren Sie sich rechtzeitig in dem Ihren Anforderungen entsprechenden Portal! Informationen zu den Verfahren finden Sie auf der Themenseite Elektronische Abgabe.
Und hier eine klitzekleine Zusammenfassung: Zahlungen von Amazon Luxemburg: Summe XY beim Bundeszentralamt für Steuern melden. UmSt Voranmeldung: Die Summe XY in Zeile 41 eintragen.
Zahlungen von Create Space: Summe XY gehört in Zeile 45 der UmSt Voranmeldung und muss NICHT beim BZSt gemeldet werden.
(Kürzlich gab es Diskussionen, ob die CS-Zahlungen tatsächlich aus den USA kommen. Da der Sitz der Firma aber in den USA ist, werde ich bis auf Weiteres wie beschrieben vorgehen.)
Achtung: Für die eigenen Steuerunterlagen muss eine Rechnung an Amazon bzw. Create Space gestellt werden. Näheres dazu in dem folgenden Beitrag.

Alles weitere jetzt von meiner Co-Bloggerin.

Kurze Info! Es gibt einen Newsletter...

...und unter diesem link könnt Ihr ihn abonnieren!

15. Januar 2013

"Mein Buch!" - Einladung zur Leserunde auf Lovelybooks.de

Am vergangenen Wochenende habe ich auf Lovelybooks eine Leserunde zu "Mein Buch!" gestartet.

Unter diesem link  könnt Ihr Euch noch bis einschließlich Donnerstag für ein Exemplar des ebooks und für die Teilnahme an der Leserunde bewerben.
Wer "Mein Buch!" bereits gekauft hat, ist natürlich herzlich eingeladen, ebenfalls an der Runde teilzunehmen.
Es gibt schon etliche Bewerber, aber noch ist nichts entschieden!

Falls Ihr Euch etwas einlesen möchtet - auf Amazon gibt es eine ausführliche Leseprobe.

Ich würde mich freuen, Euch auf Lovelybooks bei meiner Runde "zu lesen".

8. Januar 2013

"Schießt nicht auf den Self Publisher"

Kaum hat das neue Jahr begonnen wird, so scheint es zumindest, das Feuer auf Self Publisher freigegeben. Erst gab der kurios-absurde Fall einer Copy/Paste "Schriftstellerin" und deren "Platzhalter" Anlass für einen Rundumschlag gegen Self Publisher, dann fühlten sich allerlei Möchtegerns plötzlich berufen mahnende Worte an die „Gemeinde der Self Publisher“ zu richten, enttäuschte Leser beklagten sich bitter über mangelnde Qualität selbstpublizierter Titel und eine gefrustete Lektorin zog so richtig vom Leder.

Ich merke, wie ich langsam ziemlich sauer werde. Erstens mag ich keine Verallgemeinerungen und zweitens sind SP keine organisierte Gruppe, die man locker en passant in einen Topf werfen kann. Wir sind Autoren die aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen kommen, aus den unterschiedlichsten Gründen schreiben und die unterschiedlichsten Texte veröffentlichen. Die wenigstens kennen sich untereinander. Nun werden wir plötzlich in Sippenhaft genommen.
Das wäre einfach nur lächerlich, wenn es nicht auch gleichzeitig ziemlich unerfreulich wäre. Nicht weil ich persönlich befürchte, dadurch weniger Bücher zu verkaufen, sondern weil es bereits vorhandenen Vorurteilen neue Nahrung gibt.
Dem Gros der Leser dürfte dies alles ziemlich egal sein. In den sozialen Netzwerken schlagen solche Vorkommnisse jedoch ziemliche Wellen. Und das macht die Angelegenheit so unerfreulich. Denn für einen Self Publisher, der seine Bücher auch selbst vermarktet, sind die social networks sehr wichtig.

Die bisherige „Krönung“ kam jedoch am Sonntag. Da sorgte dann der Beitrag eines ungenannten Autors, der einen populären Literatur-Blog zierte, für erhebliche Irritationen.

4. Januar 2013

eReader, ein Auslaufmodell?

Ein Artikel im heutigen Wall Street Journal trägt die Überschrift: "E-Reader Revolution, ist sie schon zu ende, oder fängt sie gerade an?"In dem Beitrag wird, anhand von rückläufigen Verkaufszahlen, spekuliert, ob eReader ein Auslaufmodell sein könnten, da die Preise für Tablets immer weiter nach unten gehen würden.
Allerdings räumt der Autor (Greg Bensinger) ein, dass gerade die Reader der unteren Preisklasse einige Vorteile gegenüber der Tablets hätten wie z.B. geringeres Gewicht und längere Akkulaufzeiten.

Für die Hersteller kommt noch folgendes dazu: nach dem heutigen Stand der Technik ist es nicht absehbar, wann ein Käufer seinen Reader gegen ein neues Gerät austauschen muss. Solange das Teil funzt wird es halt benutzt.

Was könnte dies für die Vertreiber der eReader, die ja i.d.R. an einen Shop gekoppelt sind, bedeuten? 

Ich könnte mir vorstellen, dass die Preise im unteren Preissegment noch weiter sinken. Dass sie allerdings in den nächsten Jahren vom Markt verschwinden, sehe ich zu diesem Zeitpunkt nicht.
Wie seht Ihr das - E-Reader oder Tablet, wem gehört die nähere Zukunft?