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Es werden Posts vom November, 2012 angezeigt.

Sind die Flitterwochen vorbei? Amazon und KDP

Kindle Direct Publishing - für die meisten Self Publisher bietet dieses Angebot des Online-Giganten Amazon eine großartige Plattform, um das eigene Buch zu veröffentlichen. Doch spätestens seit letztem Sommer, als die Verkaufszahlen für mehrere Tage nicht mehr richtig angezeigt wurden, bekamen einigen SP erste Zweifel, ob eine Ausrichtung auf nur einen Anbieter unbedingt ratsam ist.

Es gibt übrigens durchaus Alternativen zu Amazon, doch darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen extra Blogpost machen. Hier geht es um Amazon und das Unbehagen, welches sich unter einigen SP und Kleinverlagen breit macht.

Thomas Knip, Autor und eBook-Verleger (story2go) hat sich auf seinem Blog einige Gedanken zu dem Thema gemacht. Ein sehr lesenswerter Beitrag, wie ich finde.

Liebe Amazone, ich denke ernsthaft an Scheidung ...
Liebe Amazone, sei mir nicht böse, aber ich finde dich nicht mehr so attraktiv wie früher.Sicher, im Lauf der Jahre schleicht sich die Gewöhnung ein. Das ist in jeder Bezie…

"Humble Bundle" und die Buchpreisbindung

Als Self Publisher spitzt man immer die Ohren, wenn es um neue, interessante Vermarktungsmöglichkeiten geht. So ging es mir kürzlich, als ich von den so genannten "Humble Bundles" erfuhr. Die Idee kommt aus den USA und ist vergleichbar mit dem Modell einiger Restaurants - der Gast legt den Preis für das verspeiste Mahl selbst fest. Bei dem "bescheidenen Bündel" geht es darum, dass der Leser den Preis für ein Buchpaket ebenfalls selbst bestimmt.

Als ich heute Vormittag den Newsletter eines Anbieters erhielt, in dem die Einführung des "Humble Bundles" für deutsche Leser vorgestellt wird, habe ich mal etwas genauer nachgeforscht, wie das wohl funktionieren könnte. Schließlich gibt es in Deutschland die Buchpreisbindung.

Auf Nachfrage wurde mir vom Anbieter gesagt, dass die Titel als Sondereditionen gekennzeichnet seien. Und das Titel von Self Publishern ja eh nicht der Buchpreisbindung unterliegen würden. Dazu wurde auf folgenden Artikel verwiesen. Die Disku…

Werbung über die Sozialen Netzwerke, aber wo?

Präsenz in den Sozialen Netzwerken zeigen, ist das kleine 1x1 des Self Publishing. Doch wo erreiche ich die meisten User - auf Facebook, Twitter, google+ oder doch mit meinem eigenen Blog?

Eine online-Studie von ARD/ZDF hat das jetzt untersucht und in einer übersichtlichen Grafik aufgeschlüsselt. Hier geht es zur Seite: ard-zdf-onlinestudie

Tipp Nr. 8: Was ist eigentlich eine ISBN...

...und brauche ich die für mein eBook?

Jein. Wenn ihr eurer eBook nur bei Amazon anbieten wollt, benötigt ihr keine ISBN* - wobei es noch andere Shops gibt, auf die das zutrifft.
Amazon vergibt eine so genannte ASIN*, das ist eine Produktnummer, die alle Angebote bei Amazon bekommen - egal ob Waschmaschine, Katzenkratzbaum oder eBook.

Es gibt auch Distributoren, wie z.B. Smashwords, die gratis ISB-Nummern vergeben. Allerdings ist die ISBN an den Anbieter gebunden und wenn ihr nicht mehr mit ihm zusammen arbeiten wollt, ist die Nummer weg.
Gleiches gilt übrigens auch bei dem Amazon-Partner für gedruckte Bücher: Create Space. Wenn ihr mit diesem Anbieter veröffentlicht, bekommt ihr ebenfalls eine kostenlose ISBN, die aber an CS gebunden ist und nach der Veröffentlichung auch nicht mehr einfach getauscht werden kann.

Übrigens kann sich später immer noch einen ISBN holen, wenn man merkt, dass man sie doch noch benötigt. Wobei die ISB-Nummer nicht nur an den Titel gebunden ist sondern auch…

Tipp Nr. 7: Mit dem eigenen Buch zu Thalia, Weltbild & Co

Wie schaffe ich es als Selfpublisher, dass meine Bücher auch bei den bekannten deutschen eBook Shops gelistet werden - geht das überhaupt?

Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich mich im Frühjahr ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigte, welche Möglichkeiten ich als Autorin noch hätte, um meine Bücher möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen. Bei meinen Recherchen im Internet stieß den Begriff „Aggregator“. Ich erfuhr, dass es sich dabei um Dienstleister handelt, die digitale Inhalte über das Internet vertreiben, nicht als Direktverkäufer sondern als Zwischenhändler. Durch einen Aggregator, oder auch Distributor, kommt man unter Umständen als Self Publisher auch in die Shops, die einem sonst verwehrt sind. Am bekanntesten ist vermutlich Smashwords, das besonders gerne von US-Autoren genutzt wird. Kein Wunder, die Firma ist in den USA.

Ich wollte jedoch, dass meine Titel von jemandem vor Ort vertreten werden, weil ich gerne einen Ansprechpartner im Land gehabt hätte, d…

Tipp Nr. 6: Günstige Cover-Motive im Internet finden

Einige Tipps, was beim Erstellen eines Covers zu beachten ist, habe ich euch ja bereits gegeben. In diesem Post erkläre ich euch, wo und wie ihr günstig an eine passende Illustration oder ein Foto kommt. Das ihr euch nicht einfach ein hübsches Bild aus dem Web laden könnt, muss ich hoffentlich nicht extra erwähnen, oder? Sofern es sich bei dem Bild nicht um ein cc Motiv handelt macht ihr euch nämlich sehr schnell strafbar. Und selbst bei Motiven mit einer creative commons-Lizenz gibt es einiges zu beachten.

Was ihr dazu braucht ist ein Anbieter für so genannte lizenzfreie Stock-Fotos  - Stock bedeutet, dass die Fotos aus dem Archiv eines Fotografen stammen und keine Auftragsarbeiten sind.
Es gibt lizenzpflichtige und lizenzfreie Fotos. Ihr wollt letztere, weil sie für einen geringen Festpreis zu bekommen sind. Allerdings ist die Nutzungsart eingeschränkt, oft steht da "nur zur redaktionellen Nutzung". Aber das ist für eure Zwecke völlig ausreichend, den schließlich sucht ihr…

Tipp Nr. 5 - Buchpreisbindung und eBooks

Was versteht man eigentlich unter der Buchpreisbindung, und gilt die auch für eBooks? 


Wikipedia meint zur Buchpreisbindung folgendes: Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche oder vertragliche Auflage, für bestimmte Produkte eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen, der dann für alle Verkäufer verbindlich ist.
Was bedeutet das nun für eBooks und Self Publisher?
Ganz einfach: Euer eBook muss in Deutschland überall zum gleichen Preis verkauft werden. Das hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels bereits 2008 in einer offiziellen Erklärung festgestellt. Eine Zuwiderhandlung ist eine Gesetzesübertretung und wird dementsprechend geahndet. Auf gut deutsch gesagt: Ihr bekommt richtig Ärger.
Was die Buchpreisbindung indes nicht verbietet, ist den Verkaufspreis anzupassen. Wenn ihr also feststellt, dass sich euer Buch zu dem ausgezeichneten Preis nicht so verkauft, wie ihr euch das vorgestellt habt, k…