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Es werden Posts vom Oktober, 2012 angezeigt.

Tipp Nr. 4: Self Publishing und das Finanzamt

Muss ich als Self Publisher eigentlich meine Einnahmen beim Finanzamt melden? Darauf gibt es nur ein deutliches "Ja" als Antwort.
Auch wenn ihr nur ein Buch verkauft habt, müsst ihr den Erlös in eurer Steuererklärung angeben. Denn ab dem ersten Zahlungseingang auf eurem Konto erzielt ihr Einkünftige aus selbstständiger Arbeit. Und dem Finanzamt ist es piepegal ob ihr das Schreiben nur als ein schönes Hobby betreibt, oder als ernsthaften Broterwerb.

Anzugeben sind diese Einkünfte in der Anlage S der Steuererklärung. Das hat auch überhaupt nichts damit zu tun, ob ihr noch einer Vollzeitarbeit nachgeht oder nicht, oder ob ihr in den vergangenen Jahren eine Steuererklärung abgegeben habt oder nicht. Sobald man Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielt, ist die Steuererklärung bis spätestens zum 31. Mai des darauf folgenden Jahres fällig. Wenn ihr es zum Termin nicht schafft, könnte ihr mit einem formlosen Schreiben an das Finanzamt eine Fristverlängerung beantragen - aber nic…

Tipp Nr. 3: Sei der Boss in Deiner "Werbeabteilung"

Immer wieder lese ich wie wichtig es ist, auf den Sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter usw. präsent zu sein. Stimmt, soziale Netzwerke sind gut und erleichtern den Kontakt zu euren Lesern. Aber was ist, wenn der Anbieter plötzlich sein Angebot kostenpflichtig macht?
Schon jetzt möchte Facebook gerne an den Betreibern von Fanseiten verdienen. Und auch "normale" Nutzer werden mit "Hervorgehobenen Beiträgen" gelockt - die natürlich kostenpflichtig sind.
Oder was ist, wenn ein Anbieter sein Angebot vom Netz nimmt, und eure Daten plötzlich weg sind? Wie sollen eure Leser euch dann noch finden und wie wollt ihr sie wissen lassen, dass es ein neues Buch von euch zu kaufen gibt?

Mein Rat, macht euch nicht von anderen abhängig!
Auch wenn Fanseiten mit wenigen Klicks erstellt sind, solltet ihr die eigene Webseite nicht vergessen!
Besorgt euch eine so genannte Top-Level Domain. Dann könnt ihr eure Webseite bei einem Anbieter-Wechsel mitnehmen.
Über diesen Link könnt ihr fests…

eBooks und der Verkaufspreis - eine Musterkalkulation

Ich erinnere mich an eine Zeit, da konnte man auf den "Grabbeltischen" der Kaufhäuser Bücher für eine Mark kaufen. Die Zeiten sind längst vorbei. Nur anscheinend im Internet nicht. Da kommt es mir manchmal so vor, als würde von uns eBook Autoren und Verlegern erwartet, dass wir unsere Bücher zu Preisen raushauen, die vor zwanzig Jahren für Remittenden üblich waren. 
Warum das so nicht sein kann, erklärt der Verleger und Autor Thomas Knipin diesem Beitrag. Wobei ich noch erwähnen möchte, dass der von ihm genannte Stundenlohn Brutto nicht Netto ist, denn auch Autoren müssen die üblichen Sozialabgaben und Steuern zahlen. Und die Zeit, die man als Self Publisher für die Vermarktung seines Buches investieren muss, fehlt dieser Rechnung.eBooks kosten ja nichts in der Herstellung ...
Ich bin ein Verfechter günstiger eBook-Preise. Das ist seit 2002 so, das  habe ich bei allen eBooks, die unter meiner Regie erschienen sind, so umgesetzt, und von dieser Position werde ich nie abrücken. …

Tipp Nr. 2: Covergestaltung für eBooks

"Beurteile nie ein Buch nach seinem Einband" - jeder kennt diesen Spruch, aber stimmt er auch? Mitnichten. Menschen sind visuelle Wesen und das Cover ist nun mal das Erste, was uns bei einem Buch ins Auge fällt.
Ein Buch mit einem schlecht gemachten Titel bietet keinen Kaufanreiz. Für eBooks trifft dies ganz besonders zu. Da kann man nichts in die Hand nehmen und schnell den Klappentext lesen, sondern lässt meist eine endlose Liste winziger Cover über den Bildschirm rollen.
Was könnt ihr also tun, damit der Blick eines potentiellen Käufers gerade an eurem Cover hängen bleibt und er auf die Großansicht klickt? Gibt es Grundsätzliches, auf das ihr unbedingt achten solltet?
Diese Frage habe ich dem Illustrator und Grafiker Hanspeter Ludwig gestellt. Hier ist seine Antwort:

Prinzipiell gilt bei Print und E-Books, keine Typo-Wüste. Will heißen, zwei Schriften reichen i.d.R. Man muss nicht für jeden Satz oder jedes Wort einen neuen Font wählen, nur weil man sie hat. 
Details sind be…

Tipp Nr. 1: Investiert in euer eigenes Buch!

"Wie bitte, ich soll investieren?" fragt ihr euch jetzt. "Wieso denn das? Wenn hier jemand investieren soll, dann sind das doch die Leser die mein Buch kaufen sollen, oder? Schließlich habe ich schon jede Menge Zeit in das Schreiben investiert und irgendwann ist mal gut."
Falsch. Gerade weil ihr jede Menge Zeit in das Schreiben investiert habt.
Tag für Tag werden auf Amazon unzählige neue Titel über das KDP-Programm hochgeladen. Wie wollt ihr da sichtbar werden, wenn ihr kein Top-Produkt abliefert? Hat euer Buch erstmal eine schlechte Kundenbewertung bekommen, weil die Formatierung fehlerhaft ist, oder weil die Beschreibung mehr verspricht als der Inhalt hält, habt ihr schon verloren.

Bestseller (fast) über Nacht, geht das?

Seit mehreren Wochen ist Der 7. Tagvon Nika Lubitsch unter den Top 10 der Kindle Bestseller - während ich diesen Blogpost schreibe, liest sich das Ranking auf Amazon wie folgt:

Amazon Bestseller-Rang:#1 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)
Nr. 1in Kindle-Shop > eBooks > Krimis & ThrillerNr. 1in Bücher > Belletristik > GegenwartsliteraturNr. 1in Bücher > Krimis & Thriller
Wer ist diese Autorin? Nun, ich kenne sie aus einer Facebook-Gruppe zum Thema Self Publishing. Wo sie, wie wir alle, als wir unser erstes eBook veröffentlichen wollten, mit der Tücke des Objektes kämpfte: Wie lege ich ein Inhaltsverzeichnis an? Welches Cover soll ich nehmen? Drei standen übrigens zur Auswahl, und das mit den meisten Stimmen ist es dann geworden. 
Über die Gruppe konnte ich miterleben, wie Der 7. Tag in die Gratis-Aktion ging und immer schneller Kurs auf den ersten Platz in der Gratis-Hitliste nahm. Ich hörte den "virtuellen Jubelschrei" der Autorin…

Mein erstes eBook für Kindle

Im August 2011 habe ich mit Downtown Blues mein erstes eBook bei Amazon veröffentlicht. Das war bei weitem nicht so einfach, wie sich das jetzt schreibt. Angefangen von der richtigen Formatierung des Textes für den Kindle, über das Gestalten des Covers, das Finden der richtigen Konvertierungs-Software, bis zum fertigen eBook war es ein recht mühevoller Weg.
Ich hatte das Glück, über meine FB-Freunde wertvolle Tipps zu bekommen. Doch die Fragen, die ich stellte, tauchen in der Regel bei jedem Self Publisher immer wieder auf. Daher habe ich mich entschlossen, auf diesem Blog die, wie ich finde, wichtigsten Tipps zu veröffentlichen. Wobei es nicht nur um technische Fragen gehen soll, sondern auch um all die Dinge, die aus einem guten Text ein richtig gutes Buch machen.