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Posts

Es werden Posts vom 2012 angezeigt.

...und ab geht's ins Neue Jahr!

Jahreswechsel sind bekanntlich dazu da, innezuhalten und über das ausgehende Jahr zu reflektieren. Aber es gilt auch Anlauf zu nehmen und neue Arbeiten zu planen. 
2012 war für mich das Jahr, in dem ich meinen kleinen Verlag gegründet habe und viele neue eBooks veröffentlichen konnte. Zwei neue Bücher sind ebenfalls erschienen: Meine Kurzgeschichten-Sammlung "Nachtbrenner" in der Edition Phantasia und "Mein Buch!". Beide Bücher haben sich völlig überraschend ergeben. Das erste durch einen unerwarteten Anruf meines Verlegers, Joachim Körber, und das zweite durch den überwältigenden Zuspruch u.a. durch die Leser dieses Blogs. Wobei es "Mein Buch!" ohne die vielen interessanten Gespräche mit meinen Interviewpartnern, der Unterstützung meiner Lektorin (Wolma Krefting) und Hanspeter Ludwigs toller Titelbild-Illu so nie gegeben hätte. An dieser Stelle noch einmal ein dickes: DANKE!
Nun zu der Sache mit dem Anlauf: Für mich bedeutet dies, dass ich im kommenden Ja…

Die Sache mit der Deadline...

..sollte eigentlich mein nächster Blogpost heißen. Da ich aber selber noch einige Abgabetermine und allerlei Kleinkram abarbeiten muss, gibt es heute nur die allerbesten Wünsche für die Feiertage.
Mein  Blogpost zum Thema "Deadline" kommt dann gleich im Neuen Jahr, versprochen!

Bis es soweit ist, möchte ich mich unbedingt noch ganz herzlich bei meinen Lesern bedanken.  Die Zustimmung, die ich zu "Mein Buch!" bekommen habe, ist wirklich toll. Danke, danke!

Tipp Nr. 13: Sonderzeichen für Win & Mac ....

.... auf der Tastatur zu finden, kann manchmal echt nervig sein. Auf dieser Webseite findet ihr alle wichtigen Tastaturkürzel.
Ich habe mir übrigens selbst eine Liste zusammengestellt und unter dem Menüpunkt Arbeit abgelegt. So komme ich mit einem Klick an die Informationen und kann z.B. die Anführungszeichen über die Funktion Suchen/Ersetzen im Text austauschen, indem ich das entsprechende Sonderzeichen in das Suchen/Ersetzen Feld kopiere. 
Nach der gleichen Methode kann man übrigens auch nach doppelten Leerzeichen etc. suchen.

Ich arbeite mit Word 2004 für Mac. Sollte der hier aufgezeigte Weg bei anderen Versionen nicht funktionieren, bitte gerne die Kommentarfunktion nutzen. 

Hurra "Mein Buch!" ist da!

Acht Wochen, nachdem dieser Blog online ging, gibt es nun das Buch zum Blog: 
"Mein Buch! Viele Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen auf Amazon, Kobo, iBooks & Co"

Kurz einige Sätze zum Inhalt: Wie der Titel sagt geht es ums Self Publishing - und zwar um alles, was dazu gehört.
In Teil 1 geht es ums Schreiben (Recherche, gute Dialoge schreiben und, und, und)
Teil 2 dreht sich um die Arbeit an Buch (Lektorat, Covergestaltung, eBook-Konvertierung usw.)
Im dritten Teil geht es ums Publizieren (wie schreibt man einen guten "Klappentext", wo kann ein Self Publisher veröffentlichen, braucht man eine ISBN?)
Teil 4 beschäftigt sich mit der Vermarktung (welche Möglichkeiten gibt es, sein Buch bekannt zu machen?)
Im abschließenden fünften Teil gibt es allerlei Wissenswertes: Self Publishing und das Finanzamt, was ist die KSK u.v.m.).

Und damit es ein richtig schönes rundes Buch wurde, habe ich mir Hilfe von Profis geholt und führte zu jedem Aspekt Gespräche mit vielen interes…

Tipp Nr. 12 - Fan-Fiction und eBooks

Fan-Fiction ist spätestens seit "Shades of Grey" ein Begriff. Doch zwischen tolerierter Fan-Fiction und dem Benutzen eines eingeführten Buch- oder Filmtitels (oder einer bekannten Figur) zum Zwecke der Gewinnerzielung besteht ein himmelweiter Unterschied. Wobei nicht alle Urheber Fan-Fiction dulden, wie Ihr in dem oben verlinkten Artikel lesen könnt.
Warum ich das heute hier blogge? Eben stolperte ich über ein eBook, welches den Titel "Rohan" und den Untertitel "Ein Herr der Ringe Roman" trug.
Sofern der Autor nicht den Rechteinhabern ein hübsches Sümmchen für die Verwendung des Titels hingeblättert hat, was ich stark bezweifle, kann er großen Ärger bekommen, denn sowohl "Rohan" als auch "Der Herr der Ringe" sind markenrechtlich geschützte Begriffe.

Plagiat! Eine kurze Abhandlung zum Thema

Vergangene Woche wurde die Self-Publisher-Szene von einem Skandal erschüttert – zumindest wurde dies in den Foren und einschlägigen Blogs so kolportiert. Eine sehr erfolgreiche SP-Autorin, Genre Chick-Lit, hat anscheinend fleißig Copy&Paste anstelle von Selbermachen betrieben.
Abgesehen davon, dass ich mich als Autorin frage, warum sich jemand die Mühe macht, Banalitäten abzuschreiben, wenn selbst schreiben erheblich einfacher ist, scheint es mir in diesem Zusammenhang ganz angebracht, Folgendes aufzuschlüsseln:
Was genau ist ein Plagiat? Was ist erlaubt? Und wo ist der Unterschied zwischen einer Zitation und dem Diebstahl geistigen Eigentums? Dankenswerterweise hat sich Wolma Krefting, die sich von Berufs wegen mit der Thematik beschäftigt, bereit erklärt, folgende Zusammenfassung zu schreiben:

Plagiate – oder: Was ist erlaubt und was nicht? 


Spätestens seit dem „Fall Guttenberg“ ist das Thema Plagiarismus in aller Munde. Das Übernehmen fremder Inhalte und Geistesleistungen und das V…

Tipp Nr. 10: Vorankündigung von Titeln, geht das auch im SP?

Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag über meinen eBook-Shop bei ceebo geschrieben. Damals kam die Frage, was mir ein eigener Shop bringen würde. "Neue Leser und Käufer für meine Bücher", war die logische Antwort. Inzwischen bin ich eher zufällig auf eine Funktion gestossen, die für mich einen hohen Nutzwert hat: Die Neuankündigung mit Vormerker-Button. Dieses Feature ist übrigens kostenlos.

Bei iBooks kann man seinen Titel zwar auch vor dem Veröffentlichungstermin ankündigen, allerdings muss dann auch das fertige eBook vorliegen. Ich habe diese Möglichkeit bis jetzt nur einmal genutzt, weil der betreffende Titel noch über Amazon-Select gebunden war. So konnte ich ganz einfach einen Veröffentlichungstermin setzen, zu dem das Buch durch meinen Distributor dann auch ausgeliefert wurde.

Anders bei meinem Shop: Dort kann ich über die Händlereinstellung im Adminbereich die Funktion "Neuankündigung" freischalten. Über den Verlagszugang kann ich dann meine Titel einstel…

"Das eigene Buch" wird "Mein Buch!"

...oder, warum ich meinen Blog umbenannt habe. 

Ich habe es getan! Naja, besser gesagt, ich werde es tun, denn noch sind nicht alle Texte geschrieben. Aber Fakt ist: Dieser Blog wird Buch! Und hier ist der Klappentext:

Noch nie war es so einfach, das eigene Buch zu veröffentlichen. Doch damit aus dem Manuskript auch ein verkäufliches Buch wird, sollte ein Self Publisher mehr tun, als seinen Text mit einem netten Cover zu versehen und es anschließend in einen eBook-Shop hochladen. "Mein Buch!" gibt praxisnahe Tipps von Profis rund ums Schreiben, Veröffentlichen und Vermarkten.
Tu 's einfach, das ist nicht nur mein Erfolgsrezept. Auch Myra Çakan hat es einfach getan und ein eBook für all die geschrieben, die ebenfalls gern selbst veröffentlichen wollen. Danke Myra, jetzt brauchen mich meine schreibenden FreundInnen nicht mehr nach Insider-Tipps zu fragen, sondern sie können sie einfach downloaden.  
Nika Lubitsch (Bestseller-Autorin "Der 7. Tag") 
"Mein Buch!&q…

Sind die Flitterwochen vorbei? Amazon und KDP

Kindle Direct Publishing - für die meisten Self Publisher bietet dieses Angebot des Online-Giganten Amazon eine großartige Plattform, um das eigene Buch zu veröffentlichen. Doch spätestens seit letztem Sommer, als die Verkaufszahlen für mehrere Tage nicht mehr richtig angezeigt wurden, bekamen einigen SP erste Zweifel, ob eine Ausrichtung auf nur einen Anbieter unbedingt ratsam ist.

Es gibt übrigens durchaus Alternativen zu Amazon, doch darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen extra Blogpost machen. Hier geht es um Amazon und das Unbehagen, welches sich unter einigen SP und Kleinverlagen breit macht.

Thomas Knip, Autor und eBook-Verleger (story2go) hat sich auf seinem Blog einige Gedanken zu dem Thema gemacht. Ein sehr lesenswerter Beitrag, wie ich finde.

Liebe Amazone, ich denke ernsthaft an Scheidung ...
Liebe Amazone, sei mir nicht böse, aber ich finde dich nicht mehr so attraktiv wie früher.Sicher, im Lauf der Jahre schleicht sich die Gewöhnung ein. Das ist in jeder Bezie…

"Humble Bundle" und die Buchpreisbindung

Als Self Publisher spitzt man immer die Ohren, wenn es um neue, interessante Vermarktungsmöglichkeiten geht. So ging es mir kürzlich, als ich von den so genannten "Humble Bundles" erfuhr. Die Idee kommt aus den USA und ist vergleichbar mit dem Modell einiger Restaurants - der Gast legt den Preis für das verspeiste Mahl selbst fest. Bei dem "bescheidenen Bündel" geht es darum, dass der Leser den Preis für ein Buchpaket ebenfalls selbst bestimmt.

Als ich heute Vormittag den Newsletter eines Anbieters erhielt, in dem die Einführung des "Humble Bundles" für deutsche Leser vorgestellt wird, habe ich mal etwas genauer nachgeforscht, wie das wohl funktionieren könnte. Schließlich gibt es in Deutschland die Buchpreisbindung.

Auf Nachfrage wurde mir vom Anbieter gesagt, dass die Titel als Sondereditionen gekennzeichnet seien. Und das Titel von Self Publishern ja eh nicht der Buchpreisbindung unterliegen würden. Dazu wurde auf folgenden Artikel verwiesen. Die Disku…

Werbung über die Sozialen Netzwerke, aber wo?

Präsenz in den Sozialen Netzwerken zeigen, ist das kleine 1x1 des Self Publishing. Doch wo erreiche ich die meisten User - auf Facebook, Twitter, google+ oder doch mit meinem eigenen Blog?

Eine online-Studie von ARD/ZDF hat das jetzt untersucht und in einer übersichtlichen Grafik aufgeschlüsselt. Hier geht es zur Seite: ard-zdf-onlinestudie

Tipp Nr. 8: Was ist eigentlich eine ISBN...

...und brauche ich die für mein eBook?

Jein. Wenn ihr eurer eBook nur bei Amazon anbieten wollt, benötigt ihr keine ISBN* - wobei es noch andere Shops gibt, auf die das zutrifft.
Amazon vergibt eine so genannte ASIN*, das ist eine Produktnummer, die alle Angebote bei Amazon bekommen - egal ob Waschmaschine, Katzenkratzbaum oder eBook.

Es gibt auch Distributoren, wie z.B. Smashwords, die gratis ISB-Nummern vergeben. Allerdings ist die ISBN an den Anbieter gebunden und wenn ihr nicht mehr mit ihm zusammen arbeiten wollt, ist die Nummer weg.
Gleiches gilt übrigens auch bei dem Amazon-Partner für gedruckte Bücher: Create Space. Wenn ihr mit diesem Anbieter veröffentlicht, bekommt ihr ebenfalls eine kostenlose ISBN, die aber an CS gebunden ist und nach der Veröffentlichung auch nicht mehr einfach getauscht werden kann.

Übrigens kann sich später immer noch einen ISBN holen, wenn man merkt, dass man sie doch noch benötigt. Wobei die ISB-Nummer nicht nur an den Titel gebunden ist sondern auch…

Tipp Nr. 7: Mit dem eigenen Buch zu Thalia, Weltbild & Co

Wie schaffe ich es als Selfpublisher, dass meine Bücher auch bei den bekannten deutschen eBook Shops gelistet werden - geht das überhaupt?

Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich mich im Frühjahr ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigte, welche Möglichkeiten ich als Autorin noch hätte, um meine Bücher möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen. Bei meinen Recherchen im Internet stieß den Begriff „Aggregator“. Ich erfuhr, dass es sich dabei um Dienstleister handelt, die digitale Inhalte über das Internet vertreiben, nicht als Direktverkäufer sondern als Zwischenhändler. Durch einen Aggregator, oder auch Distributor, kommt man unter Umständen als Self Publisher auch in die Shops, die einem sonst verwehrt sind. Am bekanntesten ist vermutlich Smashwords, das besonders gerne von US-Autoren genutzt wird. Kein Wunder, die Firma ist in den USA.

Ich wollte jedoch, dass meine Titel von jemandem vor Ort vertreten werden, weil ich gerne einen Ansprechpartner im Land gehabt hätte, d…

Tipp Nr. 6: Günstige Cover-Motive im Internet finden

Einige Tipps, was beim Erstellen eines Covers zu beachten ist, habe ich euch ja bereits gegeben. In diesem Post erkläre ich euch, wo und wie ihr günstig an eine passende Illustration oder ein Foto kommt. Das ihr euch nicht einfach ein hübsches Bild aus dem Web laden könnt, muss ich hoffentlich nicht extra erwähnen, oder? Sofern es sich bei dem Bild nicht um ein cc Motiv handelt macht ihr euch nämlich sehr schnell strafbar. Und selbst bei Motiven mit einer creative commons-Lizenz gibt es einiges zu beachten.

Was ihr dazu braucht ist ein Anbieter für so genannte lizenzfreie Stock-Fotos  - Stock bedeutet, dass die Fotos aus dem Archiv eines Fotografen stammen und keine Auftragsarbeiten sind.
Es gibt lizenzpflichtige und lizenzfreie Fotos. Ihr wollt letztere, weil sie für einen geringen Festpreis zu bekommen sind. Allerdings ist die Nutzungsart eingeschränkt, oft steht da "nur zur redaktionellen Nutzung". Aber das ist für eure Zwecke völlig ausreichend, den schließlich sucht ihr…

Tipp Nr. 5 - Buchpreisbindung und eBooks

Was versteht man eigentlich unter der Buchpreisbindung, und gilt die auch für eBooks? 


Wikipedia meint zur Buchpreisbindung folgendes: Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche oder vertragliche Auflage, für bestimmte Produkte eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen, der dann für alle Verkäufer verbindlich ist.
Was bedeutet das nun für eBooks und Self Publisher?
Ganz einfach: Euer eBook muss in Deutschland überall zum gleichen Preis verkauft werden. Das hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels bereits 2008 in einer offiziellen Erklärung festgestellt. Eine Zuwiderhandlung ist eine Gesetzesübertretung und wird dementsprechend geahndet. Auf gut deutsch gesagt: Ihr bekommt richtig Ärger.
Was die Buchpreisbindung indes nicht verbietet, ist den Verkaufspreis anzupassen. Wenn ihr also feststellt, dass sich euer Buch zu dem ausgezeichneten Preis nicht so verkauft, wie ihr euch das vorgestellt habt, k…

Tipp Nr. 4: Self Publishing und das Finanzamt

Muss ich als Self Publisher eigentlich meine Einnahmen beim Finanzamt melden? Darauf gibt es nur ein deutliches "Ja" als Antwort.
Auch wenn ihr nur ein Buch verkauft habt, müsst ihr den Erlös in eurer Steuererklärung angeben. Denn ab dem ersten Zahlungseingang auf eurem Konto erzielt ihr Einkünftige aus selbstständiger Arbeit. Und dem Finanzamt ist es piepegal ob ihr das Schreiben nur als ein schönes Hobby betreibt, oder als ernsthaften Broterwerb.

Anzugeben sind diese Einkünfte in der Anlage S der Steuererklärung. Das hat auch überhaupt nichts damit zu tun, ob ihr noch einer Vollzeitarbeit nachgeht oder nicht, oder ob ihr in den vergangenen Jahren eine Steuererklärung abgegeben habt oder nicht. Sobald man Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielt, ist die Steuererklärung bis spätestens zum 31. Mai des darauf folgenden Jahres fällig. Wenn ihr es zum Termin nicht schafft, könnte ihr mit einem formlosen Schreiben an das Finanzamt eine Fristverlängerung beantragen - aber nic…

Tipp Nr. 3: Sei der Boss in Deiner "Werbeabteilung"

Immer wieder lese ich wie wichtig es ist, auf den Sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter usw. präsent zu sein. Stimmt, soziale Netzwerke sind gut und erleichtern den Kontakt zu euren Lesern. Aber was ist, wenn der Anbieter plötzlich sein Angebot kostenpflichtig macht?
Schon jetzt möchte Facebook gerne an den Betreibern von Fanseiten verdienen. Und auch "normale" Nutzer werden mit "Hervorgehobenen Beiträgen" gelockt - die natürlich kostenpflichtig sind.
Oder was ist, wenn ein Anbieter sein Angebot vom Netz nimmt, und eure Daten plötzlich weg sind? Wie sollen eure Leser euch dann noch finden und wie wollt ihr sie wissen lassen, dass es ein neues Buch von euch zu kaufen gibt?

Mein Rat, macht euch nicht von anderen abhängig!
Auch wenn Fanseiten mit wenigen Klicks erstellt sind, solltet ihr die eigene Webseite nicht vergessen!
Besorgt euch eine so genannte Top-Level Domain. Dann könnt ihr eure Webseite bei einem Anbieter-Wechsel mitnehmen.
Über diesen Link könnt ihr fests…

eBooks und der Verkaufspreis - eine Musterkalkulation

Ich erinnere mich an eine Zeit, da konnte man auf den "Grabbeltischen" der Kaufhäuser Bücher für eine Mark kaufen. Die Zeiten sind längst vorbei. Nur anscheinend im Internet nicht. Da kommt es mir manchmal so vor, als würde von uns eBook Autoren und Verlegern erwartet, dass wir unsere Bücher zu Preisen raushauen, die vor zwanzig Jahren für Remittenden üblich waren. 
Warum das so nicht sein kann, erklärt der Verleger und Autor Thomas Knipin diesem Beitrag. Wobei ich noch erwähnen möchte, dass der von ihm genannte Stundenlohn Brutto nicht Netto ist, denn auch Autoren müssen die üblichen Sozialabgaben und Steuern zahlen. Und die Zeit, die man als Self Publisher für die Vermarktung seines Buches investieren muss, fehlt dieser Rechnung.eBooks kosten ja nichts in der Herstellung ...
Ich bin ein Verfechter günstiger eBook-Preise. Das ist seit 2002 so, das  habe ich bei allen eBooks, die unter meiner Regie erschienen sind, so umgesetzt, und von dieser Position werde ich nie abrücken. …

Tipp Nr. 2: Covergestaltung für eBooks

"Beurteile nie ein Buch nach seinem Einband" - jeder kennt diesen Spruch, aber stimmt er auch? Mitnichten. Menschen sind visuelle Wesen und das Cover ist nun mal das Erste, was uns bei einem Buch ins Auge fällt.
Ein Buch mit einem schlecht gemachten Titel bietet keinen Kaufanreiz. Für eBooks trifft dies ganz besonders zu. Da kann man nichts in die Hand nehmen und schnell den Klappentext lesen, sondern lässt meist eine endlose Liste winziger Cover über den Bildschirm rollen.
Was könnt ihr also tun, damit der Blick eines potentiellen Käufers gerade an eurem Cover hängen bleibt und er auf die Großansicht klickt? Gibt es Grundsätzliches, auf das ihr unbedingt achten solltet?
Diese Frage habe ich dem Illustrator und Grafiker Hanspeter Ludwig gestellt. Hier ist seine Antwort:

Prinzipiell gilt bei Print und E-Books, keine Typo-Wüste. Will heißen, zwei Schriften reichen i.d.R. Man muss nicht für jeden Satz oder jedes Wort einen neuen Font wählen, nur weil man sie hat. 
Details sind be…

Tipp Nr. 1: Investiert in euer eigenes Buch!

"Wie bitte, ich soll investieren?" fragt ihr euch jetzt. "Wieso denn das? Wenn hier jemand investieren soll, dann sind das doch die Leser die mein Buch kaufen sollen, oder? Schließlich habe ich schon jede Menge Zeit in das Schreiben investiert und irgendwann ist mal gut."
Falsch. Gerade weil ihr jede Menge Zeit in das Schreiben investiert habt.
Tag für Tag werden auf Amazon unzählige neue Titel über das KDP-Programm hochgeladen. Wie wollt ihr da sichtbar werden, wenn ihr kein Top-Produkt abliefert? Hat euer Buch erstmal eine schlechte Kundenbewertung bekommen, weil die Formatierung fehlerhaft ist, oder weil die Beschreibung mehr verspricht als der Inhalt hält, habt ihr schon verloren.

Bestseller (fast) über Nacht, geht das?

Seit mehreren Wochen ist Der 7. Tagvon Nika Lubitsch unter den Top 10 der Kindle Bestseller - während ich diesen Blogpost schreibe, liest sich das Ranking auf Amazon wie folgt:

Amazon Bestseller-Rang:#1 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)
Nr. 1in Kindle-Shop > eBooks > Krimis & ThrillerNr. 1in Bücher > Belletristik > GegenwartsliteraturNr. 1in Bücher > Krimis & Thriller
Wer ist diese Autorin? Nun, ich kenne sie aus einer Facebook-Gruppe zum Thema Self Publishing. Wo sie, wie wir alle, als wir unser erstes eBook veröffentlichen wollten, mit der Tücke des Objektes kämpfte: Wie lege ich ein Inhaltsverzeichnis an? Welches Cover soll ich nehmen? Drei standen übrigens zur Auswahl, und das mit den meisten Stimmen ist es dann geworden. 
Über die Gruppe konnte ich miterleben, wie Der 7. Tag in die Gratis-Aktion ging und immer schneller Kurs auf den ersten Platz in der Gratis-Hitliste nahm. Ich hörte den "virtuellen Jubelschrei" der Autorin…

Mein erstes eBook für Kindle

Im August 2011 habe ich mit Downtown Blues mein erstes eBook bei Amazon veröffentlicht. Das war bei weitem nicht so einfach, wie sich das jetzt schreibt. Angefangen von der richtigen Formatierung des Textes für den Kindle, über das Gestalten des Covers, das Finden der richtigen Konvertierungs-Software, bis zum fertigen eBook war es ein recht mühevoller Weg.
Ich hatte das Glück, über meine FB-Freunde wertvolle Tipps zu bekommen. Doch die Fragen, die ich stellte, tauchen in der Regel bei jedem Self Publisher immer wieder auf. Daher habe ich mich entschlossen, auf diesem Blog die, wie ich finde, wichtigsten Tipps zu veröffentlichen. Wobei es nicht nur um technische Fragen gehen soll, sondern auch um all die Dinge, die aus einem guten Text ein richtig gutes Buch machen.